Unser Leistungsspektrum

Invasive Diagnostik & Therapie

Wenn eine medikamentöse Behandlung von frauenspezifischen Beschwerden, wie schmerzmittelpflichtige Menstruationsbeschwerden oder rezidivierende Blutungsstörungen, nicht zum gewünschten Erfolg führt, ist oft durch einen minimal-invasiven Eingriff ein größtmöglicher Behandlungserfolg zu erreichen. Auch bei einem unerfüllten Kinderwunsch, häufigen Fehlgeburten oder auffälligen Befunden am inneren oder äußeren Genitale ist eine invasive Diagnostik und zeitgleiche Therapie zielführend. In meiner Frauenarztpraxis erstellen wir, nach einem ausführlichen Gespräch und eingehender Diagnostik, für Sie einen individuellen Behandlungsplan. Entscheiden wir uns gemeinsam mit Ihnen zu einer invasiven Diagnostik und Therapie, verbleibt der gesamte Ablauf der Operation in meiner erfahrenen Hand. Es umfasst die Planung, die Aufklärung und die Durchführung der Operation, die Visite und die Entlassungs-untersuchung auf der Station und die Nachbetreuung des operativen Eingriffes. Ob der geplante Eingriff unter ambulanten oder stationären Bedingungen durchgeführt wird, ist von Ihrem Gesundheitszustand und der geplanten Operation abhängig. Als Oberarzt der Universitätsfrauenklinik Greifswald führe ich die Operationen an der Universitätsmedizin Greifswald durch. In einer der modernsten Kliniken von Deutschland besteht die Möglichkeit, der Durchführung von innovativen und sicheren Operationsverfahren, sowie die Betreuung durch ein hochqualifiziertes Fachpersonal. Durch meine konsequente Anwendung minimal-invasiver Techniken, entsprechender hoher fachlicher und zertifizierter Qualifikation (spezielle Operative Gynäkologie, MIC II der AGE), ermögliche ich Ihnen nicht nur eine höchstmögliche Sicherheit, sondern auch eine optimale Erholungsphase nach dem operativen Eingriff.

+ Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

  • diagnostische Gebärmutterspiegelung (diagnostische Hysteroskopie – HSK) zur Abklärung von Blutungsstörungen, bei unerfülltem Kinderwunsch, häufigen Fehlgeburten, Gebärmutteranomalien und Verwachsungen
  • operative Gebärmutterspiegelung (operative Hysteroskopie – HSK) zur chirurgischen Behandlung von Blutungsstörungen, unerfülltem Kinderwunsch, häufigen Fehlgeburten, Gebärmutteranomalien und Verwachsungen
  • Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation)
  • Myomentfernung (Myomresektion)
  • Polypentfernung (Polypresektion)
  • Durchtrennung einer Gebärmuttertrennwand (Septumdissektion)
  • Lösen von Verwachsungen in der Gebärmutter (Adhäsiolyse)

+ Vaginale Operationen:

  • Ausschabung (Abrasio / Kürettage) bei Blutungsstörungen immer in Kombination mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
  • Ausschabung bei einer Fehlgeburt (Abortkürettage)
  • operativer Schwangerschaftsabbruch (Abruptio)
  • Kegelschnitt am Gebärmutterhals (Konisation)
  • Operationen im Bereich der Scheide und des äußeren Genitale (Vulva-Operationen)

+ Bauchspiegelung: (Laparoskopie – LSK)

  • Abklärung von unklaren Unterbauchbeschwerden (diagnostische Laparoskopie)
  • Abklärung des unerfüllten Kinderwunsches mit Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit (Chromopertubation)
  • Lösung schmerzauslösender Verwachsungen (Adhäsiolyse)
  • Wunsch der Eileiterdurchtrennung (Sterilisation)
  • Behandlung (chirurgische Sanierung) des Auftretens von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose)
  • Operationen an den Eileitern zur chirurgischen Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches – Eileiterplastik (Fimbriolyse, Salpingoneostomie mit Fimbrioplastik)
  • Entfernung des Eileiters (Salpingektomie)
  • Organerhaltende Operation an den Eierstöcken mit Entfernung von Eierstockzysten (Ovarialzysten) – (Zystenexstirpation) und von Eierstocktumoren (Ovarialtumoren) – (Tumorexstirpation)
  • Entfernung des Eierstockes (Ovarektomie)
  • Entfernung von Myomen (Myomenukleation)

+ Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

zur endgültigen chirurgischen Behandlung von Blutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Endometriose und Myomen

  • durch die Scheide (vaginale Hysterektomie)

  • durch eine Bauchspiegelung

  • laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie (LASH)

  • laparoskopisch totale Hysterektomie (TLH)

  • durch eine Kombination von Bauchspiegelung und transvaginalem Vorgehen (Scheide)

  • laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie (LAVH)

  • durch einen Bauchschnitt (abdominale Hysterektomie)

+ Operationen bei Senkungszuständen (Descensus Operationen)

zur chirurgischen Behandlung von Senkungszuständen mit Beschwerden

  • der Gebärmutter (Descensus uteri) und der Scheide (Descensus vaginae) mit Vorfall der Harnblase (Zystozele) und des Enddarmes (Rektozele)
  • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) mit Korrektur (plastische Operationen) der Senkungszustände (vordere und hintere Scheidenplastik)

Mammasonografie

Die Mammasonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust. Mit der Mammasonografie kann gezielt zwischen verschiedenen Brusterkrankungen unterschieden werden, wie z.B. einem festen (soliden) gutartigen bzw. bösartigen Tumor oder einer flüssigkeitgefüllten Zyste. Gerade bei jungen Frauen wird sie auch als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt, da deren Brustgewebe relativ dicht und in der Mammografie oft schlecht darstellbar ist. Der Brustultraschall dient als diagnostisches Mittel, um bei unklaren Mammografie-Befunden zusätzlich Klarheit zu schaffen. Sie ist neben der Mammografie das wichtigste bildgebende Verfahren. Die Mammasonografie ist eine ergänzende Untersuchung zur Mammografie. Sie ersetzt diese nicht und ist keine Screening-Maßnahme.

Eine Mammasonografie ist in folgenden Fällen medizinisch ratsam:

  • bei unklarem/auffälligem Mammografie-Befund
  • als Diagnosemittel während Schwangerschaft oder Stillzeit und bei jungen Frauen, da die Untersuchung frei von Strahlenbelastung ist
  • bei Veränderungen des Brustgewebes (Knoten, Schwellung, Schmerzen in der Brust, Flüssigkeits-Absonderung)
  • bei der Entnahme Bild-gestützter Gewebeproben und Entleerung (Punktion) flüssigkeitgefüllter Zysten
  • als Ergänzung zur Mammografie bei dichtem Drüsengewebe

Weitere Anwendungsgebiete für die Mammasonografie sind:

  • Brustkrebsnachsorge
  • (Zyklisch auftretende) Schmerzen der Brust (Mastodynie)
  • familiäre Brustkrebsbelastung

Krebsvorsorge

Die Krankenkassen übernehmen ab dem 20. Lebensjahr für jede Frau eine jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung. Diese gesetzliche Vorsorgeuntersuchung beruht auf dem Standard von 1971 und umfasst die:
Inspektion und Tasuntersuchung der Genitalorgane sowie den Zellabstrich vom Gebärmutterhals sowie gegebenenfalls die Kolposkopie (Betrachtung des Muttermundes in optischer Vergrößerung) Zusätzlich erfolgen

  • ab dem 30. Lebensjahr Abtasten der Brust
  • ab dem 45. Lebensjahr die Tastuntersuchung des Enddarmes
  • vom 50. – 54. Lebensjahr jährliche Aushändigung und Auswertung eines Testes auf nicht sichtbares Blut im Stuhl
  • ab dem 55. Lebensjahr alle zwei Jahre Testung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl oder Dickdarmspiegelung in 10-jährigem Abstand

Dysplasie

Ergibt die Krebsvorsorge-Untersuchung auffällige zytologische Befunde (auffälliger Abstrich), sind weitere Kontrolluntersuchungen (Kolposkopie, Virus-Diagnostik) sowie evtl. operative Maßnahmen zur Abklärung und Behandlung erforderlich. Unsere Praxisklinik erfüllt seit Jahren alle geforderten Vorraussetzungen für die operative Behandlung von Krebsvorstufen am Muttermund.

Wechseljahre

Wechseljahresbeschwerden können in unterschiedlicher Art und Weise auftreten.
Sie werden von den meisten Frauen ohne besondere Maßnahmen durchlebt. Wenn sie das allgemeine Wohlbefinden oder auch den normalen Alltag stark beeinträchtigen, sollte man sie behandeln. Hier stehen vor allem die unkontrollierbaren Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen an erster Stelle. Wechseljahresbeschwerden treten zudem in einem Alter auf, in dem auch andere allgmeine Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen oder bsw. eine Erhöhung der Blutfettwerte diagnostiziert werden. Durch eine Hormonbehandlung können auch diese Alterserkrankungen positiv beeinflußt werden.

Auf Grund von bekannten Risikofaktoren einer Hormonbehandlung, die für jede einzelne Patientin ermittelt werden müssen, sollte der Ensatz von Hormonen individuell und nur nach entprechender Beratung erfolgen.

Empfängnisverhütung

Kinderwunsch

Brustsprechstunde

Mitgliedschaften

  • Ärztekammer Mecklenburg – Vorpommern (ÄK MV)
  • Berufsverband der Frauenärzte (BVF)
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
  • Norddeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (NGGG)
  • Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO)
  • Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE)
  • Arbeitsgemeinschaft Endometriose (AGEM)
  • Europäische Endometriose Liga (EEL)
  • Siftung Endometrioseforschung (SEF)
  • Selbsthilfegruppe für Endometriose
  • Deutsche Menopausen Gesellschaft (DMG)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Deutsche Rettungsflugwacht (DRF)
  • Gesellschaft von Freunden und Förderern der Ernst-Moritz-Arndt Universität